Die Story des Monats

Jay Bonansinga und Robert Kirkman

„The Walking Dead – Ein ganz normaler Tag im Büro“

Der Tag des Jüngsten Gerichts ist schon lange vorüber, und die Toten sind aus ihren Gräbern gestiegen und wandeln unter den Lebenden. Okay, „wandeln“ ist nicht das richtige Wort: die Beißer, wie die Zombies im The Walking Dead-Universum genannt werden, schlurfen, stolpern und kriechen unter den Lebenden, stets auf der Suche nach Menschenfleisch, in das sie ihre Zähne schlagen können. Einige der Überlebenden haben sich zu Gruppen zusammengeschlossen. Manche davon ziehen rastlos umher, gleichermaßen auf der Flucht wie auf der Suche nach Nahrung. Andere wiederum haben Stadtteile oder Dörfer befestigt. Hinter den Mauern und Barrikaden leben sie ein fast normales Leben.

Eine solche Gemeinde ist Woodbury – Serienfans bestens bekannt als die Heimat des „Governors“ Philip Blake. Sein Aufstieg und Niedergang als Alleinherrscher einer ganzen Gemeinde wird in den bisher sieben The Walking Dead-Romanen (im Shop) erzählt. Die Story „Ein ganz normaler Tag im Büro“ beschreibt die Nacht, in dem auch den Bewohnern von Woodbury klar wurde, dass der schweigsame Fremde mit den schwarzen Haaren tatsächlich das Zeug zum Anführer hat.

Einer großen Horde Beißer ist es gelungen, die hölzerne Barrikade im Norden Woodburys zu durchbrechen. Jetzt strömen sie wie eine Flutwelle aus verfaulendem Fleisch, pupillenlosen Augen und scharfen Zähnen in die Stadt, wo sie jeden zerfleischen, der sich nicht in eines der Häuser retten konnte. Die südliche Barrikade hält noch und verhindert, dass noch mehr Beißer in die Stadt gelangen. Sie verhindert aber auch, dass die Überlebenden aus Woodbury fliehen können. Die wenigen Männer und Frauen, die versuchen, der Horde Einhalt zu gebieten, sind nahezu machtlos. Einer von ihnen ist Philip Blake, der schon seit geraumer Zeit daran arbeitet, das Kommando über die Kleinstadt an sich zu reißen. Jetzt ist seine Stunde gekommen. Damit sein gefährlicher Plan funktioniert, muss er alles riskieren …

Man kann „Ein ganz normaler Tag im Büro“ natürlich auch lesen, wenn man bisher noch nichts mit der Welt von The Walking Dead zu tun hatte. Es ist eine spannende Story in der Postapokalypse, die vor allem mit der Beschreibung des Grauens punkten kann. Spätestens auf Seite zwei kann man die fauligen Kadaver, die über Woodbury hereinbrechen, beinahe riechen. Fans der Serie werden allerdings mehr Spaß an dieser kurzen Story haben, die voller Hinweise und Andeutungen auf die Geschichten um den Governor Philip Blake ist.

von Elisabeth Bösl

Jay Bonansinga
Robert Kirkman

The Walking Dead - Ein ganz normaler Tag im Büro

Eine Story aus dem THE WALKING DEAD-Universum

In einer Novembernacht geschieht das Undenkbare in Woodbury: Eine gigantische Horde Untoter brandet wie ein Tsunami gegen die Stadtmauer und reißt sie nieder. Binnen Minuten sind die Beißer überall und fallen über die hilflosen Einwohner her. Ein Mann nutzt die Situation, um die Kontrolle über Woodbury an sich zu reißen: Brian Blake – den bald alle nur noch den Governor nennen …

Jay Bonansinga und Robert Kirkman beleuchten in dieser einzigartigen Story einen schicksalhaften Moment, der für die Ereignisse in den THE WALKING DEAD-Romanen von entscheidender Bedeutung sein wird.

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