7. Juni 2014

Die Stimme der Sonde

Alastair Reynolds’ „Sad Kapteyn"

Lesezeit: 1 min.

Vor ein paar Tagen ging die Meldung um die Welt, dass Astronomen unter der Leitung des Astrophysikers Guillem Anglada-Escude von der Queen Mary Universität (London) in einer Entfernung von „nur“ 13 Lichtjahren einen Exoplaneten entdeckt haben, der in der „habiablen Zone“ um seine Sonne, Kapteyns Stern, kreist – was ihn zum aktuell nächsten Planeten macht, auf dem Leben zumindest denkbar ist.

Die Astronomen hatten daraufhin die Idee, den britischen Science-Fiction-Autor Alastair Reynolds zu bitten, eine Kurzgeschichte über die Entdeckung zu schreiben. Der Autor, der seit „Unendlichkeit“ (im Shop) zu den großen Stars des Genres gehört, ließ sich nicht zweimal bitten. Reynolds schrieb einen Monolog – den Bericht einer Sonde, die das Sternsystem besucht. Es ist die Stimme einer Künstlichen Intelligenz („Hello, Earth. It’s me again.“), die tatsächlich eine erstaunliche Entdeckung macht.

Den vollständigen Text gibt es auf der Homepage der Queen Mary University of London School of Physics and Astronomy.

Bild: Sterne und Weltraum

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