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Zeitfahrer

Roman
Originaltitel: 
The Boat of a Million Years
Aus dem Amerikanischen von Edda Petri
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Aufbruch in die Unendlichkeit

Seit jeher träumen die Menschen von der Unsterblichkeit – aber diejenigen, die sie erreicht haben, wissen, dass sie ein Fluch ist. Manche Unsterbliche wandern schon seit über zweitausend Jahren durch die Zeit. Sie altern nicht, was Beziehungen zu normalen Menschen mehr als schmerzhaft macht. Die Unsterblichen haben miterlebt, wie die Zeiten sich ändern. Jetzt, in der Moderne, mit ausgefeilten Kommunikationsmethoden und Gentechnikern, die glauben, dem Geheimnis des ewigen Lebens auf der Spur zu sein, ist es beinahe unmöglich geworden, sich zu verstecken. Deswegen beschließt eine kleine Gruppe Unsterblicher, die Erde für immer zu verlassen und ihr ewiges Leben in den Tiefen des Alls fortzusetzen …

Schlagworte

Poul Anderson war auch an der Kontroverse zwischen der Science Fiction Writers of America und dem polnischen Autor Stanisław Lem beteiligt: er war 1972-73 Präsident der SFWA, als der Vorschlag gemacht wurde, Lem zum Ehrenmitglied zu ernennen. Lems Romane waren in den USA positiv aufgenommen worden, und so unterrichtete Anderson seinen polnischen Kollegen in einem Brief von dem Entschluss. Stanisław Lem, der von der amerikanischen SF nicht viel hielt, antwortete nicht. Als Andersons Freund Frederik Pohl 1974 das Präsidentenamt übernahm, war Lems Meinung über die Science-Fiction in Amerika im Allgemeinen (und Philip José Farmers Romane im Besonderen) auch in die USA gedrungen. Philip K. Dick war zudem der Meinung, dass Lem irgendwie von der polnischen Veröffentlichung von „Ubik“ profitierte, und so kam Pohl die unangenehme Aufgabe zu, Lem davon in Kenntnis zu setzen, dass seine Ehrenmitgliedschaft zurückgezogen worden war. Pohl suchte nach einem Ausweg – und fand ihn: die SFWA-Regeln verbieten die Ehrenmitgliedschaft, wenn der betreffende Autor ein reguläres Mitglied sein könnte. Nachdem Lems Romane in englischer Übersetzung vorlagen, war das der Fall, also schrieb Pohl ihm, dass er zwar kein Ehrenmitglied mehr wäre, aber Mitglied werden könne, und dass er bereit wäre, Lems Mitgliedsbeiträge zu übernehmen, da er davon ausging, dass Lem hinter dem Eisernen Vorhang keine Möglichkeit hätte, regelmäßig Geld zu schicken. Lem lehnte die Mitgliedschaft jedoch dankend ab.

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