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Venus

Roman
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Venus
Aus dem Amerikanischen von Martin Gilbert
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Die geheimnisvolle Zwillingsschwester der Erde

Fünfhundert Grad Celsius herrschen auf der Oberfläche der Venus; der Luftdruck ist 92-mal höher als auf der Erde und zermalmt jedes Raumschiff, das auf der Oberfläche des Planeten zu landen versucht. Alex Humphries, Sohn eines Milliardärs, nimmt die Herausforderung an. Er wagt die Landung, um sich Gewissheit zu verschaffen, ob auch der Erde durch den wachsenden Treibhauseffekt die Gefahr der Überhitzung drohen könnte. Aber die waghalsige Expedition scheitert, und sein Vater setzt eine Belohnung von zehn Milliarden Dollar für denjenigen aus, der die sterblichen Überreste seines Sohnes zurück zur Erde holt. Es mangelt nicht an Kandidaten, die das Preisgeld ergattern wollen – doch die Venus hält eine furchtbare Überraschung für sie bereit …

Schlagworte

Die Venus ist der zweite Planet unseres Sonnensystems und nur etwas kleiner als die Erde. Sie ist – nach dem Mond – das zweithellste Objekt am Nachthimmel, am besten sichtbar in der Morgen- bzw. Abenddämmerung. Ihr Licht ist so hell, dass es auf der Erde einen Schattenwurf hervorrufen kann.

Alle 584 Tage „überholt“ die schnellere Venus gewissermaßen die Erde auf ihrer Kreisbahn um die Sonne, und dabei wird sie vom „Morgen-“ zum „Abendstern“. Außerdem wird sie wegen ihrer Helligkeit sehr oft für ein UFO gehalten, ein Fehler, den auch der frühere US-Präsident Jimmy Carter 1969 beging.

Die Venusatmosphäre ist besteht hauptsächlich aus Kohlendioxid, was zusammen mit den aus Schwefeldioxid bestehenden Wolken für den stärksten Triebhauseffekt in unserem Sonnensystem sorgt. Dadurch erreicht die Planetenoberfläche Temperaturen von annähernd 500° C, wodurch es auf der Venus noch heißer ist als auf Merkur (durchschnittlich 427° C).

Die 1961 gestartete sowjetische Venera 1 war die erste Raumsonde, die zu einem fremden Planeten entsandt wurde, doch ihre Systeme fielen schnell aus. Venera 3 bis 6 sollten alle auf der Oberfläche landen, erreichten ihr Ziel jedoch nicht, sondern wurden vom hohen Druck zerquetscht. Erst Venera 7 landete am 15.12.1970 und schickte als erste Sonde auf einem anderen Planeten 23 Minuten lang Daten zur Erde. Venera 8, 9 und 10 gelang die Landung ebenfalls; Letztere übermittelten 1975 die ersten Fotos von der Venusoberfläche. Auch einige der Mariner-Sonden flogen an der Venus vorbei und stellten dabei verschiedene Messungen an. 1989 wurde die amerikanische Magellan-Sonde zur Venus geschickt, die gut 98% der Venusoberfläche kartierte. 1994 ließ man Magellan in der Venusatmosphäre verglühen und maß dabei deren Dichte. Seit 2006 umkreist die ESA-Sonde Venus Express den Planeten und sendet vor allem Atmosphären- und Wetterdaten.

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