14. Mai 2026

Trailer: „Wildwood“, „Stuart Fails to Save the Universe“, „Pacifico“ & „The Uncertainty Principle“

Neues aus Film und Stream

Lesezeit: 2 min.

Das Trickfilmstudio Laika hat seit seiner Gründung vor knapp 30 Jahren einige feine Streifen produziert (u.a. Corpse Bride, Coraline, ParaNorman, The BoxTrolls, Kubo – Der tapfere Samurai, Mister Link), steht aber doch etwas im Schatten von z.B. Pixar oder Aardman. Am 23. Oktober kommt nun „Wildwood“ in die Kinos, und, uih, ist das ein Trailer! Wir vergessen mal den üblich übertriebenen M83-Song, der arg ablenkt vom Gezeigten, aber die Bilder? Die sind eine Klasse für sich! Der Film basiert auf dem Roman bzw. der gleichnamigen Trilogie von Colin Meloy und Carson Ellis, die zwischen 2012 und 2014 auf Deutsch bei Heyne erschien. Darin geht es um die 12-jährige Prue McKeel, deren kleiner Bruder von einem Krähenschwarm in einen verwunschenen Wald entführt wird.

Stuart Bloom (Kevin Sussman) war die große, tragische Nebenfigur in „The Big Bang Theory“ (2007 - 2019), ein depressiver Comicladenbesitzer mit mehr Pech im Leben, als man manchmal aushalten konnte. Erst in der letzten Staffel gönnte man ihm ein Stück vom Glück in Gestalt von Denise (Lauren Lapkus). Jetzt bekommt er sogar eine eigene Serie, was nach „Young Sheldon“ und „Georgie & Mandy“, bereits das dritte Spin-Off aus dem Umfeld der Nerd-WG ist. „Stuart Fails to Save the Universe“ sieht nun nicht gerade wie eine Sitcom aus, startet am 24. Juli auf HBO Max, und … na ja … schau’n mer mal.

Pacifico“ des Argentiniers Gonzalo Gutiérrez ist natürlich irgendwie ein „Alien“-Verschnitt, aber deshalb könnte man ja trotzdem eine gute Zeit haben. Zumindest sieht es halbwegs nach Monster-Spaß aus, in dem ein paar junge, hübsche Leute auf einer verdschungelten Insel im Pazifik auf ein abgestürztes Raumschiff stoßen, in dem ungute Viecher rumwuseln. Zum Alien-Futter gehören u.a. Manolo Cardona, María Nella Sinisterra und Christopher von Uckermann. Starttermin unbekannt, aber unvermeidbar.

Sehr lustig – herrlich trocken! – scheint auch „The Uncertainty Principle“ (2024) des Rumänen Sebastian Bărădău zu sein, der jetzt seinen Weg nach Westeuropa findet, zumindest via Festivals. Angeteasert wird eine Art „Primer“, wir wären auch schon mit deutlich weniger zufrieden. Drei Wissenschaftler stehen kurz vor einem Durchbruch in der Quantenmechanik, der die Realität selbst neu definieren könnte. Wie man damit umgehen soll, darüber ist man sich allerdings nicht einig. Wenig Geld, viel Grips, das hat schon einige gute Filme entstehen lassen.

Abb. oben aus „Wildwood“, Laika

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