Trailer: „The Last House“
Du kriegst die Tür nicht auf!
„The Last House“ läuft ab 7. August bei Netflix, und das ist vermutlich einer dieser Filme, der in den ersten paar Tagen massenhaft geschaut wird und dann leise im Pixelpool auf den Grund sinkt – Filmfall.
Die Prämisse ist simpel und wirklich nicht frisch, um Covid herum gab es einige Streifen, die mehr oder weniger genauso funktionierten: Eine Familie sitzt in ihrem Haus fest. Hier nicht, weil sie aus Infektionsschutzgründen nicht raus darf, sondern weil „das Haus“ sie nicht raus lässt. Das Eigenheim macht aber keinen sonderlich besessenen Eindruck oder so, und die Nachbarn sind ebenfalls hinter ihren Fenstern gefangen, Kommunikation läuft via Pappschild. Was ist passiert? Und wie soll man überleben, wenn auch die Versorgung von Außen abgeschnitten ist?
Wir haben hier also einen Mix aus Pandemie- und Survival-Thriller, und die Fragen sind: Hält die Kernfamilie oder dreht sie durch? Und ist die Bedrohung metaphysisch/existenzialistisch vage, gar göttlich? Oder tendenziell handfest, also außerirdisch, zombifiziert oder höllisch?
Louis Leterrier hat das inszeniert, ein französischer Action-Routinier (The Transporter, Die Unfassbaren, Fast and Furious 10) aus dem Umfeld von Luc Besson; der kann so was, auch wenn man nicht viel erwarten sollte. Im Haus hängen u.a. Greta Lee (A House of Dynamite, Tron: Ares) und Wagner Moura (Civil War, Narcos) ab, es könnte also schlimmer sein.
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