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Die Judasrose

Native Tongue, Band 2 Roman
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Native Tongue II
Aus dem Amerikanischen von Horst Pukallus
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Im Amerika der Männer

Die USA des 23. Jahrhunderts sind ein erzkonservatives Patriarchat, in dem die Frauen alle Rechte, die sie sich vor über 300 Jahren erkämpft hatten, verloren haben. Einzig die Frauen der sogenannten Linguisten-Dynastie und ihren Kindern haben eine besondere Aufgabe: Sie sollen Kontakt zu den verschiedenen Alien-Spezies herstellen und so den interstellaren Handel ermöglichen. Nur das Gehirn von Kleinkindern im vorsprachlichen Alter ist noch flexibel genug, um die fremdartigen Sprachmuster zu lernen, sodass sie später als Dolmetscher eingesetzt werden können. Für die Frauen ist das die Chance, sich eine Geheimsprache zu erschaffen und sich so ein kleines Stück Unabhängigkeit zu erobern. Die katholische Kirche betrachtet diese Versuche als Häresie. Sie wirbt Schwester Miriam Rose an, die sich das Vertrauen der aufmüpfigen Frauen erschleichen soll, damit dieser Eiterherd bekämpft und die Vorherrschaft des Patriarchats erhalten bleibt. Doch die Männer haben ihre Rechnung ohne diese Judasrose gemacht …

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Die Judasrose ist die Fortsetzung zu Amerika der Männer.

Während das Klingonische, eine Sprache des Krieges, die die Wahrnehmungen von Kämpfern ausdrücken soll, eine große Anhängerschaft unter den Trekkies hat, ist Suzette Haden Elgins feministische Sprache Láadan aus ihrer Native-Tongue-Romanreihe kaum bekannt – obwohl sie die erste Kunstsprache seit der Hildegards von Bingen ist, die von einer Frau (und obendrein einer Sprachwissenschaftlerin) erschaffen wurde. Bezeichnend, nicht wahr?

In einem Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Kim Wells sagte Haden Elgin, dass es sie erstaune, dass die meisten Frauen keine Science-Fiction lesen würden. Science-Fiction sei das einzige Genre, in dem nicht nur die besten Romane von Frauen geschrieben worden seien, sondern diese Frauen (und einige Männer) auch die Möglichkeit hätten, eine Welt zu gestalten, in der es den Faktor [X] – gemeint ist jeder beliebige Faktor in unserer realen Welt, durch den Frauen unterdrückt und eingeschränkt werden – nicht gibt. Das komplette Interview können Sie in englischer Sprache auf www.womenwriters.net/editorials/hadenelgin.htm lesen.

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