16. März 2026

Oscars 2026

Gewinner gibt’s gerade nicht

Lesezeit: 2 min.

Während ein Irrer im Weißen Haus nach Hilfe von Verbündeten kreischte, die er zuvor ein ums andere Mal verhöhnt und bedroht hat – und bei der Gelegenheit gleich wieder bedrohte –, weil er im Iran einen Krieg vom Zaun gebrochen hat und wohl dachte, dass man ihn mit der Fernbedienung wieder beenden kann, wurden in LA die Oscars verliehen – und irgendwie fühlte sich das alles ziemlich falsch an.

Wie immer bei diesem Anlass, darf man sich darüber streiten, ob wirklich die besten Filme in den jeweiligen Kategorien gewonnen haben (oder ob die abstimmenden Mitglieder die Filme überhaupt gesehen haben), aber das alles war doch recht unwirklich angesichts dessen, was in diesem Land – mit Auswirkungen auf den Rest der Welt – gerade geschieht.

Trotzdem: Hier eine Auswahl der Gewinner:

„One Battle After Another“ (Bester Film, Beste Regie: PT Anderson, Bester Nebendarsteller: Sean Penn, Bestes adaptiertes Drehbuch: PTA, Bester Schnitt, Bestes Casting, Beste Kamera)

„Sinners“ (Bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan, Bestes Drehbuch: Ryan Coogler, Bester Score: Ludwig Göransson)

„Hamnet“ (Beste Hauptdarstellerin: Jessie Buckley)

„Weapons“ (Beste Nebendarstellerin: Amy Madigan)

„Sentimental Value“ (Bester Internationaler Film)

„Frankenstein“ (Bestes Szenenbild, Beste Kostüme, Bestes Make-up)

„KPop Demon Hunters“ (Bester animierter Film, Bester Song: Golden)

„F1“ (Bester Ton)

„Avatar: Fire & Ash (Beste visuelle Effekte)

Man könnte jetzt viel dazu sagen, aber ehrlich? Es könnte mir egaler nicht sein. „We’re goin‘ up, up, up, it’s our moment, You know together we’re glowin“ - Konnte man einen Songtext je ironischer auffassen?

Abb. oben: KPop Demon Hunters, Netflix/Sony

Kommentare

Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.
Sie benötigen einen Webbrowser mit aktiviertem JavaScript um alle Features dieser Seite nutzen zu können.