Stephen Kings „Carrie“ à la 2026
Von Menschen, die bluten und bluten lassen
Nach einem Teaser vor einigen Wochen ist nun auch der offizielle Trailer der vierten „Carrie“-Film-Adaption nach dem Debütroman von Stephen King da, diesmal als 8-teilige Prime-Serie, von Showrunner Mike Flanagan, die ab 7. Oktober zu sehen ist.
Diesmal wird Carrie White von Summer H. Howell gespielt, die bereits durch ein halbes Dutzend Genrestoffe gereicht wurde und zuletzt in Ben Wheatleys „Normal“ zu sehen war. Ebenfalls dabei: Samantha Sloyan (The Pitt) als Margaret White, Siena Agudong, Alison Thornton, Joel Oulette, Josie Totah, Arthur Conti, Thalia Dudek, Amber Midthunder und Matthew Lillard. Als Gaststars tauchen auf: Michael Trucco (Fire Country), Crystal Balint (The Fall of the House of Usher), Kate Siegel (The Haunting of Hill House), Rahul Kohli (We Were Liars), Tim Bagley (The Comeback) sowie Heather Graham (The White Lotus).
Flanagan hat die ersten und die letzten beiden Episoden selbst inszeniert.
Abb. oben aus „Carrie“, Amazon Prime.
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Zuvor: Ende 2024 wurde bekannt, dass Mike Flanagan für Prime eine TV-Serien-Adaption von Stephen Kings (im Shop) erstem Roman „Carrie“ entwickelt, jetzt wurde dem Projekt laut Branchenblatt Variety offiziell grünes Licht gegeben.
Mike Flanagan hat bereits zwei King-Romane verfilmt – „Doctor Sleep“ und „Das Spiel“ (Geralds’s Game) und seine Adaption der King-Erzählung „The Life of Chuck“ kommt demnächst in die Kinos. Außerdem hat er erfolgreiche Horror-Serien für Netflix gezimmert, nämlich „The Haunting of Hill House“, „Midnight Mass“ und „The Fall of the House of Usher“. Der Mann ist also ein Spezialist.
Aber ausgerechnet ein Remake von „Carrie“?
Kings Frühwerk – also alles, was vor „Es“ erschienen ist, darf man als sakrosant bezeichnen … darunter sind „Shining“, „Christine“, „Cujo“, „Dead Zone“ und „Pet Sematary“. Und einige dieser Werke wurden auch als Filme wohlwollend aufgenommen, wenn auch im Fall von „Christine“ mit einiger Verspätung.
Brian De Palmas Adaption von „Carrie“ ist jedoch ein Sonderfall, denn diese Adaption entstand bereits 1976, zwei Jahre nach Veröffentlichung des Romans, und verlieh Kings Karriere einen Extraschub. Denn der Film war nicht nur erfolgreich, er wurde zu einer Ikone der Popkultur. Zwei weitere Adaptionen der Vorlage entstanden 2002 und 2013, beide sind längst vergessen. Eine Musical-Version wurde 1988 ein finanzielles Desaster.
Irgendwo scheint da der Drang zu sein, es mit De Palmas Fassung aufnehmen zu müssen. Man kann Flanagan nur die Daumen drücken und alles Glück der Welt wünschen – aber eine echte Chance hat er wohl nicht.
Stephen King, Peter Straub: Andere als diese Welten
Wenn Welten kollidieren – das gigantische neue Epos von Stephen King in der Saga um den Dunklen Turm.
Jack Sawyer lebt seit Jahren in der Anderwelt, die er die Territorien nennt, von der er nun jedoch weiß, dass sie Teil des größeren Reiches Mittwelt ist. Er hat sich an die seltsamen Gepflogenheiten dort und die mystische Geschichte gewöhnt, die von dem sagenumwobenen Revolvermann Roland handelt, der Mittwelt vor der Zerstörung des Dunklen Turms bewahrt hat. Jack kann zwischen den Welten wechseln, in unserer aber nicht lange verweilen, weil sie auf die Dauer für ihn tödlich ist. Als eine marodierende Mördersekte seine Freunde in Amerika in Gefahr bringt und anschließend in Mittwelt auftaucht, erkennt er, dass die Welten zu kollidieren beginnen. Eine dunkle Macht, die alles – alle Welten – zu verschlingen droht, gewinnt zusehends an Bewusstsein und Stärke.
Mit dem Segen von Peter Straub verwebt Stephen King die Talisman-Reihe mit der Dunkler-Turm-Saga.
Stephen King, Peter Straub: Andere als diese Welten • Roman • Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt • Heyne, 2026 • 848 Seiten • Erhältlich als Hardcover, eBook, Hörbuch Download und Hörbuch Download (gekürzt) • Preis des Hardcovers: € 28,00 • im Shop, erscheint am 14.10.2026

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