30. April 2019

Cal Kestis is coming

Weitere Infos zu „Jedi: Fallen Order“

Lesezeit: 3 min.

Nachdem wir uns neulich über eine handfeste Präsentation eines hoffentlich auch wirklich noch am 15. November für PS4 und Xbox One diesen Jahres kommenden Star Wars-Spiels unter dem Namen Jedi: Fallen Order freuen durften, haben die Macher von Respawn Entertainment nun weitere Details bekannt gegeben. So soll das als reine Singleplayer-Kampagne (keine Multiplayer-Features!) konzipierte Spiel ganz andere Wege als die letzten, eher enttäuschenden Franchise-Abwürfe wie Battlefront 2 (hier nochmal unser damaliger Test) einschlagen und tatsächlich ein reines Action-Adventure mit Kinoflair werden.

In der Rolle des jungen Padawan Cal Kestis, der den Angriff der Klonkrieger nach der verheerenden Ausführung der Order 66 nur knapp überlebt hat, fristen wir ein Leben im Verborgenen auf dem Planeten Bracca. Dort arbeitet Cal (verkörpert von Gotham-Darsteller Cameron Monaghan) bei einem Schrottsammler, der sogar die Demontage früherer Jedi-Raumschiffe für das Imperium ausführt. Cals Umgang mit der Macht ist noch nicht stark ausgeprägt und würde noch einiges an Training verlangen.

Genau die richtige Ausgangslage, um sich im Verlauf der Kampagne Stück für Stück weitere Fähigkeiten anzueignen und auszubauen. Das wird übrigens gerade auch für den Umgang mit dem Lichtschwert gelten, denn die Macher versprechen trotz der Möglichkeit, Gefahren teilweise zu umgehen oder Feinde schleichend auszuschalten, dass Jedi: Fallen Order vor allem auf rassige Action ausgelegt ist, die einen entsprechenden Umgang mit der kultigen Waffe erfordert.

Ein relativ komplexes Nahkampfsystem mit Blocken, Angreifen und Parieren ist geplant, wobei eine gute Gegnerbeobachtung mit entsprechender Lernkurve unerlässlich sein soll. Ob sich das Spiel somit an extrem herausfordernden Titeln wie Dark Souls oder Sekiro orientiert, ist nicht ganz klar. Es wäre allerdings sehr verwunderlich, sollten die Entwickler den Schwierigkeitsgrad im Sinne einer möglichst großen Verbreitung in der Community ähnlich hoch ansetzen. Welche Machtfähigkeiten genau eingesetzt werden können, ist leider noch nicht bekannt.

Unser Held kann sich seiner Haut niemals sicher sein, denn das Imperium macht weiterhin Jagd auf alle noch übrigen Kämpfer der guten Seite der Macht. Daher versetzt uns Jedi: Fallen Order an mehrere Schauplätze und Planeten, die uns mit Wüsten, Sümpfen oder Städten ebenso verwöhnen wollen wie mit knackigen Gegnern wie der düsteren Inquisitorin Second Sister, die einem vollausgebildeten Jedi im Kampf ebenbürtig sein soll und Experten schon aus der Serie Star Wars-Rebels bekannt sein könnte. Zusätzlich steht allerdings auch bereits fest, dass es mehrere richtige Bosskämpfe geben wird, welche die Gefechte gegen die Sturmtruppen und das übliche imperiale Gefolge (sowie wahrscheinlich einiges Getier in entsprechenden Arealen) auf die Spannungsspitze treiben.

Begleitet wird Cal auf seiner Reise u.a. vom Droiden BD-1, dessen Aussehen und Funktionen unterschiedlich angepasst werden können.  Aber auch andere Charaktere wie Jedi-Kämpferin Cere werden den jungen Padawan stellenweise begleiten. Weitere Begegnungen (gerade mit bekannten Charakteren) sind zwar noch nicht final bestätigt, jedoch nicht ausgeschlossen bzw. durchaus wahrscheinlich.

Das Design der nicht streng linearen Spielwelt wird – ungewöhnlich für Star Wars-Titel – sogar eine gehörige Portion Open World umfassen, ohne ganz in Far Cry-Gefilde abzudriften. Mithilfe eines Raumschiffs, das man aber anscheinend nicht selbst steuert, lassen sich unterschiedliche Planeten wahlweise anpeilen, die man dann wiederum zu Fuß relativ frei erkunden kann. Im Verlauf des Abenteuers soll es sich so lohnen, bereits bekannte Gebiete erneut zu besuchen und dort etwa mithilfe neuer Fähigkeiten im klassischen Metroidvania-Stil neue Bereiche oder Geheimnisse zu enthüllen. Während der Erkundungstouren gilt es nicht nur zu kämpfen, sondern sogar einige Rätsel zu lösen, zu denen es jedoch ebenfalls noch keine genaueren Angaben seitens Respawn gibt.

Ebenfalls nicht unwichtig: Nach dem Desaster um die Mikrotransaktionen in Battlefront 2 kündigte EA bereits an, in Jedi: Fallen Order auf ungeliebte Modelle wie dieses verzichten zu wollen. Ob es nach Release aber zumindest kostenpflichtige Inhalte in Form von DLCs geben wird, ist damit nicht ausgeschlossen. So oder so freuen wir uns im Verlauf der nächsten Monate auf weitere Details.

Star Wars: Fallen Order • Respawn Entertainment/EA • Action-Adventure

Abb. © Respawn Entertainment/EA

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