15. Dezember 2016 2 Likes 2

TV-Tipp – Freitag, 16. Dezember

Arte zeigt um 21.50 Uhr die Doku „Generation Sputnik – Das Goldene Zeitalter der Science Fiction“

Lesezeit: 1 min.

„Früher war sogar die Zukunft besser“ – unter diesem Motto steht die die Dokumentation „Generation Sputnik – Das Goldene Zeitalter der Science-Fiction“, eine „augenzwinkernde Erinnerung an eine utopiedurstige Zeit“, die Arte am Freitag, 16. Dezember, um zehn vor Zehn zeigt. Der Film von André Schäfer und Jonas Niewianda befasst sich mit den Jahren zwischen 1957, als der erste künstliche Satellit Sputnik die Erdumlaufbahn erreichte, und der ersten Mondlandung 1969. Die Zukunft, die vor allem im Weltraum stattfand, war in allen Medien omnipräsent, von Weltraumcomics und -romanen über „Raumpatrouille Orion“ bis hin zur futuristischen Musik dieser Zeit. „Generation Sputnik“ konzentriert sich dabei weniger auf technische Innovationen des Weltraumzeitalters, sondern eher auf gesellschaftliche Aspekte: Welche Vorstellungen lagen den Zukunftsvisionen zugrunde, und wie beeinflussen sie unsere Gegenwart? Dabei kommen auch Zeitzeugen wie der Schauspieler Wolfgang Völz, der den Armierungsoffizier Mario de Monti auf der „Orion“ gab, und die Comiczeichner Jean-Claude Mézière und Pierre Christin, die mit „Valerian et Veronique“ eine Space-Opera der Extraklasse schufen, zu Wort. Das angekündigte Augenzwinkern bezieht sich dabei wohl darauf, dass sich die Utopien der Sechziger nicht bewahrheitet haben, immerhin ist die Zukunft von damals heute unsere Vergangenheit.

Die Dokumentation ist vom 16. Dezember bis zum 15. Januar 2017 in der Arte-Mediathek verfügbar. Mehr Informationen sowie ein dreiminütiges Video mit Bonusmaterial finden Sie auf der Arte-Homepage.

Kommentare

Bild des Benutzers Ledzep

Danke für den Hinweis... Einer aus der Generation Sputnik :)

Bild des Benutzers Elisabeth Bösl

Immer gerne - und viel Spaß!

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