Peter Watts und Neill Blomkamp präsentieren einen KI-Film
Plus andere Kurzfilme quer Beet
• Ich sag jetzt gar nicht mal allzu viel. Ich mag die Romane und Kurzgeschichten von Peter Watts (im Shop) sehr. „Blind Sight“ (dt. Blindflug“, im Shop) ist für mich vermutlich der beste Erstkontaktroman überhaupt.
Aber Watts muss halt auch was Essen, und dann schreibt er schon mal für Games oder Filmemacher. Jüngstes Beispiel ist der Kurzfilm „Nightborne“, den der Südafrikaner Neill Blomkamp mittels KI verwirklicht hat. Blomkamps Karriere ist nach „District 9“ (2009), „Elysium (2013) und „Chappie“ (2015) etwas entgleist, da kommt die KI vielleicht gerade recht.
„Nightborne“ spielt im selben Universum wie „Echopraxia“ von Watts, den ich auch nur wärmstens ans Herz legen kann!
Peter Watts: Echopraxia
Jenseits der Evolution.
An der Schwelle des zweiundzwanzigsten Jahrhunderts hat sich die Menschheit völlig verwandelt. Wissenschaft und Glaube durchdringen einander, genetisch optimierte Menschen können ihr Bewusstsein abschalten, und Evolution ist zum Alltagsprodukt geworden. In dieser Welt ist Daniel Bruks ein lebendes Fossil: ein Biologe, der der Menschheit den Rücken gekehrt hat. Doch dann wird er auf einem Raumschiff ins Zentrum unseres Sonnensystems geschickt – wo auf ihn eine Entdeckung wartet, die den Lauf des Universums ändern wird …
Peter Watts: Echopraxia • Roman • Aus dem Amerikanischen von Birgit Herden • Heyne, München 2015 • eBook • € 8,99 • im Shop
• Wer danach noch Lust und Zeit hat, kann sich mit diesen Tipps beschäftigen:
„Serious Matter in the Middle of the Night“ ist ein ziemlich cooler Kurzfilm von Josh Copeland, in der eine Art Uber-Fahrerin „Empathie“-Drogen an ihre Passagiere verkauft.
„Spark“ von Rylie Prentice ist so ziemlich das totale Gegenteil von Blomkamps Film.
Und Rosie Carneys Videoclip zu ihrem Song „Here“ ist ein Stück Postapokalypse, das man auch nicht alle Tage sieht.
Abb. ganz oben aus „Nightborne“.

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