18. Januar 2026

Gwar: „Pink Pony Club“

Intergalaktische Schock-Rocker covern LGBTQ+-Hymne

Lesezeit: 1 min.

Die große Zeit der seit 1985 aktiven Berufsprovokateure Gwar mag vorbei sein, umtriebig sind die „Scumdogs of the Universe“ (so der Titel des legendären 1990er-Albums, das den Sci-Fi-Mythos der Band begründete und bis heute als beliebtestes Werk gilt) immer noch, so sorgten die Jungs erst im September letzten Jahres für reichlich Aufregung bei MAGA-Anhängern, da sie im Zuge einer ihrer so urtypischen Bühnenshows unmissverständlich ihre Ansichten zu Donald Trump und Elon Musik deutlich machten: Ein Darsteller in einem grotesken Trump-Kostüm wurde geschlachtet, einer im Musk-Outfit enthauptet. Wobei das „Töten“ von aktuellen Präsidenten jeglicher Richtungen seit Jahrzehnten zum Bühnenrepertoire von Gwar gehört, von Trump hält man aber tatsächlich nichts: „Was hier unter unserem größten Präsidenten aller Zeiten abgeht – da fehlt selbst uns die Fantasie, noch einen draufzusetzen. Trump zerstört mehr, als wir jemals könnten.“

Gwar covern auch gerne Songs und haben jüngst im Rahmen der Webserie „A.V. Undercover“ (produziert vom Entertainment-Websiten-Urgestein A.V. Club) Chappelle Roans mittlerweile zur LGBTQ+Hymne mutierten Hit „Pink Pony Club“ ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Wobei die Message von Roan laut Front-Alien The Berzerker Blöthar natürlich ebenso prima zu Gwar passt, denn es geht um Ausbruch, Selbstfindung, zu sein, wer immer man sein will – egal, was anderen denken.

Unter dem Text ist die Version von Gwar verlinkt, danach zum direkten Vergleich das Original.

 

Abbildung oben: nme.com

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