TV-Tipp: „Phoenix – Change or Die“
Wie rettet man die Welt?
Ob es in sechs Folgen à 45 Minuten gelingen kann, die Welt zu retten, darf bezweifelt werden. Und auch, ob der Ansatz der Jugendlichen in der Serie „Phoenix – Change or Die“ realisierbar sein könnte, ist nicht einmal diskussionsfähig. Aber angesichts der diversen „radikalen Organisationen“, die sich der Rettung unseres Planeten verschrieben haben, den Profis den Job wegnehmen und nicht einmal davor zurückschrecken, sich auf die Straße zu kleben und die freie Fahrt für freie Bürger behindern, sind kluge TV-Redakteure gleich mal auf folgende brillante Idee gekommen: Was wäre, wenn diese rotznäsigen linken Söhne und Töchter von hart arbeitenden Millionären die Söhne und Töchter von hart arbeitenden Milliardären entführen, deren Konzerne kräftig daran arbeiten, den Ast abzusägen, auf dem das faule Lumpenpack der nichtsnutzigen Normalos eh nur in der Hängematte des Sozialstaates liegt? Drei Drehbuchautoren haben das in Form gegossen, Franck Brett hat inszeniert, das Geld aus neun europäischen Ländern half dem YA-Schocker auf den Weg. Hier ist der 6-Teiler in der ZDF-Mediathek zu sehen, außerdem heute Abend ab 20.15 Uhr bei ZDFneo. Einen deutschen Trailer gibt es hier.
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