CA7RIEL & Paco Amoroso: „Free Spirits“
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Ca7riel & Paco Amoroso sind die Rising Stars wenn es um Musikexporte aus Argentinien geht. Und dies zeigt sich auch im Musikvideo für ihr neuestes Album „Free Spirit“. Nach internationalem Ruhm, Grammy-Siegen und Welttourneen folgte der letzte Schritt im Aufstieg als Popstar … der Burnout. Fans waren enttäuscht, nachdem besagtes Album (damals noch unter dem Namen „Top Of The Hills“) Ende letzten Jahres verschoben wurde, da die beiden Musiker sich auf ihre Mental Health konzentrieren mussten. Doch nach einiger Zeit wandte sich eine erlösende Stimme zu den wartenden Fans: die des ehemaligen The Police-Sängers Sting. Er kündigte im Februar diesen Jahres auf dem YouTube-Channel von Ca7riel & Paco Amoroso das lang ersehnte Album an. Doch nun unter dem Titel „Free Spirits“.

In dem sechsminütigen Clip erklärt Sting, dass Cato und Paco an seiner Burnout-Kur teilnahmen, die er durch Erfahrungen aus der ganzen Welt kuriert hat. Somit seien sie nun komplett im Reinen mit sich selbst und wären wahre Free Spirits geworden. Kurz darauf erscheinen die beiden argentinischen Hitschreiber wieder in der Öffentlichkeit in einem neuen Gewand. Vorher noch in bunten und schrillen HipHop Outfits gekleidet, präsentieren sich Cato und Paco nun in komplett weißen und weiten Klamotten und wirken wie ausgetauscht. Die auffallende, laute Art der beiden ist weg und man sieht sie fast nur noch meditierend und ruhig bei öffentlichen Auftritten.
Und als Teil dieser PR Kampagne lieferten Ca7riel & Paco Amoroso dann ein Musikvideo zu dem dazugehörigen Album. Jeder Song auf dem Album wird ungefähr eine Minute angespielt und ist visualisiert durch einen der Erholungsprozesse von Stings Wellnesscenter. Doch diese weichen stark ab von dem typischen Gurkenscheiben auf den Augen. Die Therapiemethoden beinhalten temporäre Gesichts-OPs, Lachgasyoga, Hypnose mit Jack Black und noch viele weiter absurde Überraschungen. Dabei zeigt sich auch die Abwechselung welche die Songs bieten. Sehr genregrenzensprengend hört man glücklichen Latin-Pop, düsteren Techno, Phonk Rap und smoothe Jams, um nur ein paar Soundeindrücke zu nennen. Das Gesamtprodukt ist ein absurder Fiebertraum, der an jeder Ecke mit Selbstironie, eingäniger Musik und vielen kreativen Ideen zeigt, warum Ca7riel und Paco Amoroso so groß sind, dass sie Stings Kur nötig hatten.
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