Trailer: „Spider-Noir“
Die Spinne im Marlowe-Look
Die Variation von Superhelden ist ein Fan-Forschungsbereich für sich, und gern einer, der direkt in die Verzweiflung führt – erst recht, wenn die Varianten auch noch in einem Universum zusammengeführt werden – siehe „Spider-Man: Across the Spider-Verse“.
Da gibt’s nur eins: Hirn aus.
Stellen wir uns also vor, Peter Parker wurde nicht in irgendeiner Gegenwart, die unserer verblüffend ähnelt, von einer radioaktiven Spinne gebissen, hätte sich ein rotblaues Kostüm genäht und mal eben supercoole Spinnenflüssigkeit erfunden … sondern Privatdetektiv Ben Reilly wäre im New York der 1930er zu einem ganz anderen Spider-Man geworden. Zu einer Zeit also, als Pulps, Kino-Serials und Radio-Shows die heutigen Superhelden vorwegnahmen. Aus Stretch werden Trenchcoat und Fedora.
Voilà, schon haben wir „Spider-Noir“, und schon ist alles weniger bunt. Wenn man möchte. Denn die 8-teilige Marvel-Serie, die Ende Mai bei MGM+ und Prime startet, gibt es in „Authentic Black & White“ und „True-Hue Full Color“, ganz nach Geschmack.
Nicolas Cage gibt diese Spinne, mit dabei sind außerdem u.a. Abraham Popoola, Karen Rodriguez, Lamorne Morris, Li Jun Li, Jack Huston sowie Brendan Gleeson. Creator ist Oren Uziel.
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