5. Mai 2026

Fünf Romane für alle „Der Astronaut – Project Hail Mary“-Fans

Hier sind fünf Buchempfehlungen für alle, die mehr Geschichten wie Grace und Rocky wollen

Lesezeit: 3 min.

Andy Weir ist mit „Der Astronaut – Project Hail Mary“ (im Shop) einmal mehr das gelungen, was nur wenigen Autorinnen und Autoren der Fantastik vergönnt ist: selbst diejenigen, die mit Science-Fiction und Fantasy nichts anfangen können, mit seinen Geschichten in Begeisterung zu versetzen. Und mit Hard-SF noch dazu in einem Subgenre, in dem die wissenschaftliche Akkuratesse von Handlung und Weltaufbau im Mittelpunkt stehen.

Für alle Nicht-Astrophysiker*innen, die sich nicht von Weirs Kalkulationen und Rockys Äußerem haben schrecken lassen und begeistert „Der Astronaut – Project Hail Mary“ gesehen oder gelesen haben, sind hier fünf Science-Fiction-Buchempfehlungen, die auf unterschiedliche Weise an das anknüpfen, was Andy Weir in seinem Roman so gut gelingt.
 

Diese fünf Romane sind mindestens so gut wie „Der Astronaut“, weil …
 

… es weit hinaus ins All geht und wir interessante Begegnungen mit fantastischen Außerirdischen haben:

James Corey: Die Gnade der GötterJames Corey: Die Gnade der Götter (The Captive’s War 1)

In der fernen Zukunft hat die Menschheit die Galaxis besiedelt. Die Erde ist nur noch ein Mythos, und auf dem Planeten Anjin weiß niemand mehr, wann und auf welche Weise die Menschen hierher gekommen sind. Dafyd Alkhor führt ein bequemes Leben als Forschungsassistent für einen brillanten Wissenschaftler und sein Team. Bis eines Tages die Raumschiffe einer Alien-Zivilisation namens Carryx auftauchen und binnen kurzer Zeit die menschliche Bevölkerung auf einen Bruchteil dezimieren. Nur die schlausten Köpfe und wichtigsten Politiker werden gefangen genommen, unter ihnen auch Dafyd, und auf die Heimatwelt der Carryx verschleppt. Und sie müssen ihren Wert für die Eroberer erst noch unter Beweis stellen. Das Schicksal der Menschheit liegt auf einmal in den Händen von Dafyd Alkhor und seinen Gefährten.

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… trockener Humor und eine Prise Fatalismus Probleme im Weltall nicht lösen, aber etwas erträglicher machen:

Martha Wells: Tagebuch eines KillerbotsMartha Wells: Tagebuch eines Killerbots

Die Menschheit hat sich in der gesamten Galaxis ausgebreitet. Interstellare Megakonzerne haben mithilfe von seelenlosen Kampfrobotern alles unter ihre Kontrolle gebracht. Einer dieser Bots wurde nun ausgemustert und soll ein Team von Wissenschaftlern auf ihren gefährlichen Missionen beschützen. Also ein denkbar schlechter Zeitpunkt für den Bot, um ein eigenes Bewusstsein zu erlangen und über die eigene Rolle im Universum nachzudenken …

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… auch in ferner Zukunft die größte aller Fragen immer noch ist: Was macht uns Menschen so menschlich?

Cordwainer Smith: Die Instrumentalität der MenschheitCordwainer Smith: Die Instrumentalität der Menschheit

Willkommen in der fernen Zukunft der Menschheit! Dies ist die Geschichte der »Alten Kriege«; die Geschichte, wie die »Instrumentalität der Menschheit« entstand; die Geschichte der Scanner und Habermänner und ihrer legendären Reisen durch das All; die Geschichte, wie hinter dem Weltraum neue Räume entdeckt wurden; die Geschichte von der Fast-Unsterblichkeit und von Kreaturen, die die Menschen einst erschaffen haben; die Geschichte unseres Tanzes durch Raum und Zeit – dies ist die Geschichte, was aus den Menschen wurde!

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… die Fragen „Wer bin ich?“ und „Wo bin ich?“ und „Was will ich hier?!“ für menschliche und nicht-menschliche Astronauten gleichermaßen verstörend sein können:

Ann Leckie: Die MaschinenAnn Leckie: Die Maschinen

Breq ist eine Kämpferin, die auf einem einsamen Planeten auf Rache sinnt. Hinter ihrer verletzlichen, menschlichen Fassade verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein hat: Sie wurde von den Radch geschaffen, die nach und nach das gesamte Universum unterworfen haben. Breq ist nur dem Äußeren nach eine Frau, vor allem aber ist sie ist eine perfekt konstruierte Maschine, abgerichtet zum Erobern und Töten. Nun aber beschließt sie das Unmögliche: Ganz allein will sie es mit Anaander Mianaai aufnehmen, dem unbesiegbaren Herrscher der Radch. Denn Breq will endlich frei sein.

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… das Mitfiebern mit der Hauptfigur, die herauszufinden versucht, wer sie in Wahrheit ist, unfassbar spannend ist:

Alastair Reynolds: Das Schiff der flüsternden TräumeAlastair Reynolds: Das Schiff der flüsternden Träume

Die Vergangenheit. Eine kleine Gruppe wagemutiger Forscher bricht an Bord des Segelschiffes »Demeter« in den Norden auf. Sie wollen ein rätselhaftes Artefakt untersuchen, das in Nordnorwegen im Eis schlummert. Doch als die Crew, begleitet vom Schiffsarzt Doktor Silas Coade, ihre Untersuchungen beginnt, geschieht eine Katastrophe, so gewaltig, dass ihre Auswirkungen noch in der fernen Zukunft spürbar sein werden …

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Viel Spaß bei der Lektüre und beim – Achtung, Rocky-Zitat – „Staunen! Staunen! Staunen!“

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