Der Deutsche Science-Fiction-Preis 2026
Die Nominierungen wurden bekanntgegeben, und mehr Geld gibt’s auch!
Der 1955 gegründete Deutsche Science Fiction Club verleiht seit 1985 den Deutschen Science-Fiction-Preis, den seither u. a. Wolfgang Jeschke (im Shop), Andreas Eschbach, Andreas Brandhorst (im Shop), Frank Schätzing, Marc-Uwe Kling und Tom Hillenbrand gewonnen haben.
Im Rahmen des MetropolCon wurden jetzt die Nominierungslisten für den DSFP 2026 bekanntgegeben, für die alle im Original in deutscher Sprache im Jahr 2025 erstmals in gedruckter Form erschienenen Texte des Science-Fiction-Genres in Betracht kamen.
Die Siegertitel werden im September 2026 bekanntgegeben, die Ehrung und Preisverleihung findet beim ElsterCon statt.
Der DSFP ist mit 1.000 Euro je Kategorie dotiert. Neu ist, dass nun auch die Zweit- und Drittplatzierten etwas Geld bekommen: Für den 2. Platz in jeder Kategorie gibt es in Zukunft 500 Euro, für den 3. Platz jeweils 300 Euro.
Die Reihenfolge der Nominierungen folgt dem Alphabet (und stellt dementsprechend keine Wertung dar).
Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“
• „We burn the sun” von Anika Beer, 480 Seiten, Piper Verlag
• „Asimovs Kindergarten” von Reda El Arbi, 656 Seiten, lectorbooks
• „Der Himmel wird zur See” von Sven Haupt, 272 Seiten, Eridanus Verlag
• „Ein Übermaß von Welt” von Sven Haupt, 224 Seiten, Eridanus Verlag
• „Thanatopia” von Tom Hillenbrand, 384 Seiten, Kiepenheuer & Witsch
• „Pandoras Flotte” von Christian Märtesheimer, 364 Seiten, Atlantis Verlag
• „Denial of Service” von Aiki Mira, 256 Seiten, Fischer TOR
• „Glow in the Dark” von L.U. Sanders, 576 Seiten, Independently published
• „Lyneham” von Nils Westerboer, 496 Seiten, Klett-Cotta
Kategorie „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte“
• „Sabotage” von Patricia Eckermann, erschienen in „Andymonaden”, herausgegeben von Michael Wehren, Memoranda Verlag
• „Echo” von Luc François, erschienen in „Angstvoll und leicht sehnsüchtig”, herausgegeben von Samuel Hamen, Hydre Éditions
• „Notizen eines Sonderlings” von Jan Gardemann, erschienen in „CAPRICE 01”, herausgegeben von Frank G. Gerigk, p.machinery
• „Das letzte Mal” von Stephanie Lammers, erschienen in „c’t 02/2025”
• „Ausreißende Sterne” von Aiki Mira, erschienen in „Andymonaden”, herausgegeben von Michael Wehren, Memoranda Verlag
• „Wir waren hier” von Ralph-Alexander Neumüller, erschienen in „Tales of Science II”, herausgegeben von Marianne Labisch und Kiran Ramakrishnan, p.machinery
• „Living Nightlights” von Lisa-Viktoria Niederberger, erschienen in „Klimazukünfte 2050. Wie werden wir leben?”, herausgegeben von Fritz Heidorn und Sylvia Mlynek, Hirnkost Verlag
• „Die Amazone” von Michael Pfrommer, erschienen in „Vom Filme schmieden. Und anderen Träumen”, herausgegeben von Patrick A. Kompio und Sebastian Fesser, Independently published
• „Blumen für Lisa-9” von Uwe Post, erschienen in „EXODUS 49”, herausgegeben von René Moreau, Heinz Wipperfürth und Hans Jürgen Kugler, Eigenverlag René Moreau
• „Kinderladen” von Jol Rosenberg, erschienen in „Queer*Welten 15”, herausgegeben von Judith Vogt, Lena Richter und Heike Knopp-Sullivan, Ach je Verlag
• „Metanoq” von Maximilian Wust, erschienen in „NOVA 37”, p.machinery, ISBN: 978 3 95765 479 3, ISSN 1864 2829
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